Geboren um zu leben!

Heute möchte ich dir in diesem Beitrag nicht aus meiner Vergangenheit erzählen. Diesmal greife ich ein aktuelles Erlebnis auf, welches mir dieser Tage widerfahren ist. Besser gesagt streifte das Schicksal nicht mich, sondern eine enge Freundin von mir, die gerade dabei ist, sich persönlich und beruflich zu verändern. Genau genommen krempelt sie gerade ihr gesamtes Leben um.

 

Sie hat in den letzten Wochen und Monaten sehr viele Herausforderungen gemeistert und tut dies immer noch. Ich bin zutiefst dankbar, denn sie ist eine jener Personen, die mich weiter wachsen und von ihr lernen lässt. Und sie führte mich durch ihre Story zu einer Frage, die auch mich nachhaltig verändert hat und dies noch immer tut:

 

Liebst du was du tust?

Was löst diese Frage in dir aus? Ich meine, liebst du was du tust WIRKLICH oder tust du es "nur", um deinen Lebensunterhalt zu finanzieren?

 

Dazwischen liegen Welten. Auch ich wollte mir das lange Zeit nicht eingestehen, habe viele Ausbildungen gemacht und bin viele Jahre Berufen nachgegangen, die eigentlich gar nicht zu mir passten. Dennoch bin ich dafür dankbar, weil ich überall so viel lernen durfte. Wenn du meine bisherigen Blogbeiträge aufmerksam gelesen hast, dann hast du ja schon ein wenig von meinem beruflichen Werdegang mitbekommen.

 

Ich habe bereits als Elektrotechniker, Rettungssanitäter, Krankenpfleger und im Management gearbeitet. Doch glücklich gemacht hat mich all das nicht. Das jüngste Erlebnis meiner lieben Freundin hat mich wieder dahin zurückgebracht, wo auch ich einst gestartet bin und ich denke, es ist enorm wichtig sich dahingehend immer wieder selbst zu reflektieren. Ich habe mich damals, wie du aus meinem ersten Blogbeitrag herauslesen kannst, schon einmal gefragt, ob ich liebe, was ich tue. Damals habe ich das Thema noch viel mehr im Kopf bearbeitet, heute höre ich dabei vorwiegend auf Herz und Bauch. 

 

Und nun sitze ich wieder hier und stelle mir diese Frage. Ich schaue dankbar zurück und erkenne, wie viel ich lernen und mich weiterentwickeln durfte. Ich bin ein anderer Mensch als damals und doch orientiere ich mich oft genug an alten Mustern und Glaubenssätzen. 

 

Ich gehe in mich und mache Ordnung. Wie in einem Büro. Ich durchforste alle Schränken, Schubladen, Kästchen und Ordner. Ich höre auf mein Gefühl und sortiere konsequent alles aus, was mir nicht mehr nützt. Allein der Gedanke "vielleicht brauche ich das noch" ist Grund genug, es wegzugeben. 

 

Mach dich frei!

Ich kann dir aus Erfahrung sagen (und wahrscheinlich weißt du das selbst auch), dass du die meisten Dinge, die du jahrelang aufbewahrst, ohnehin nicht mehr brauchen wirst und sie dann sowieso weggibst.

 

Befreie dich von überflüssigem Ballast. Wenn du dir damit in dir drin schwer tust, dann beginne doch im Außen. Suche dir einen Raum in deinem Zuhause aus und durchforste diesen. Sortiere zuerst einmal alle Dinge aus, die du SICHER noch brauchst. Damit meine ich Dinge, die du regelmäßig verwendest. Du wirst sehen, wie wenige das in Wirklichkeit sind. 

 

Dann wird es, wie bereits angesprochen, Dinge geben, bei denen du dir nicht sicher bist. Weg damit! Im Idealfall sind es Dinge, die du auf Online-Marktplätzen noch zu barem Geld machen kannst. Und zu guter Letzt wirst du auf Dinge stoßen, wo du dich fragst "Warum zum Geier habe ich das aufgehoben?" - das kann natürlich sofort weg.

 

Das alles verursacht sonst nur seelischen Ballast, den du mit dir herumschleppst. Du wirst sehen, wie befreit du dich fühlst, wenn du all das losgelassen hast. Freilich kostet dich das anfangs Überwindung. Wenn es dir schwer fällt, dann beginne vielleicht erst einmal bei einer Schublade mit Papierkram. Dann wachse mit der Aufgabe. Als nächstes kannst du dir zum Beispiel ein Kästchen, danach einen Schrank und in weiterer Folge einen Raum und sogar deine ganze Wohnung vornehmen. 

 

Hast du diese Aufgabe bewältigt, dann gehe in dich und frage dich, welche Gedanken, Glaubenssätze und Muster dir noch dienlich sind. Was bringt dich deinem Ziel näher? Entsorge jene, die dich nicht mehr weiterbringen und zwar konsequent. 

 

Wenn du das geschafft hast, denn hast du in dir drin neue Raum geschaffen, wo du nun Platz hast, um dich zu entfalten. Wir halten viel zu oft an etwas fest, dass uns in Wahrheit nur blockiert. Es ist dein Geburtsrecht glücklich zu sein und nur DU bist dafür verantwortlich. 

 

Tue, was DICH glücklich macht und nicht, das, wovon andere denken, das SIE damit glücklich wären. Das müssen sie selbst tun und ist nicht deine Aufgabe. Du hast nur ein einziges Leben, um dich selbst zu verwirklichen und gerade in unserer Zeit ist es einfacher denn je, sein Glück zu finden. Es gibt so viele Möglichkeiten. Das Internet ist dein Tor zur Welt. Wenn du eine Idee davon hast, was du in Zukunft machen möchtest, dann setz dich hin und recherchiere - es gibt so viele andere, die es schon geschafft haben. Sei stolz auf dich, sei mutig, sei kreativ und du wirst der Nächste sein!

 

Du bist nicht geboren, um arbeiten zu gehen in einem Job, den du von Montag bis Freitag machst, nur um dich aufs Wochenende zu freuen, wo du dann für zwei Tage nichts damit zu tun hast. Du bist nicht auf diese Welt gekommen, um Geld in einem Beruf zu verdienen, den du nicht liebst und der nur dein Einkommen und deinen Sommerurlaub sichert, welche du wiederum nur brauchst, um auch das kommende Arbeitsjahr überstehen zu können. Bist du dafür geboren? Ich sage: NEIN! Das bin ich nicht und das bist du nicht! Deine Zeit ist jetzt und nicht irgendwann. Ich glaube an dich und du darfst das auch tun!

 

Ich hatte das Glück Menschen in meinem Leben zu haben, die an mich geglaubt haben, noch bevor ich es selbst tat. Heute weiß ich, dass man aber vor allem selbst an sich glauben muss, sonst schafft man es nicht. Doch auch ein förderndes Umfeld ist unersetzlich. Wer kann dich unterstützen? Oft hast du Menschen in deinem Leben, die dich weiterbringen können, ohne dass du diese Potentiale bisher genutzt hast. Mache es dir zur Aufgabe, noch heute eine solche Person herauszufiltern, die vielleicht eine Eigenschaft hat, die dich weiterbringen kann. Kleiner Tipp: Das Telefonbuch deines Handys eignet sich dafür sehr gut :)

 

Das möchte ich dir heute mitgeben:

  • Hör auf an Dingen festzuhalten, von denen du gar nicht mehr weißt warum.
  • Entsorge konsequent alles, womit du kein förderndes Gefühl mehr verbindest.
  • Weniger ist mehr!
  • Geh DEINEN Weg, auch wenn ihn andere ablehnen - sie gehen ihren eigenen.
  • Nur DU bist für DEIN Glück verantwortlich.

Lebe DEIN Leben und sei großartig, denn:

 

"Am Ende steht der Erfolg"

 

Bis bald,

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